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An alle Grundsteuerzahler

Die Gemeinde Weissach im Tal versendet im Jahr 2023 keine jährlichen Grundsteuerbescheide. Nicht zuletzt aus Kostengründen macht die Gemeinde damit von der in § 27 Abs. 3 des Grundsteuergesetzes eröffneten Möglichkeit Gebrauch, die Grundsteuer mittels öffentlicher Bekanntmachung festzusetzen.
 
Die Grundsteuer kann nach § 27 Abs. 3 des Grundsteuergesetzes für diejenigen Steuer­schuldner, für die die gleiche Steuer wie im Vorjahr anfällt, anstatt durch individuellen Be­scheid, auch durch öffentliche Bekanntmachung festgesetzt werden.
 
Der Grundsteuerbescheid gilt für das laufende Kalenderjahr, soweit er nicht durch einen neuen Bescheid ersetzt wird. Durch öffentliche Bekanntmachung kann die Grundsteuer je­weils für ein weiteres Jahr festgesetzt werden. Mit dem Tag der öffentlichen Bekannt­machung gelten die im letzten Bescheid getroffenen Festsetzungen gem. § 27 Abs. 3 Grundsteuergesetz für ein weiteres Kalenderjahr, d.h. es treten die gleichen Rechtswir­kungen ein, wie wenn an diesem Tag ein schriftlicher Steuerbescheid zugegangen wäre. Die Beträge sind auch weiterhin an den angegebenen Fälligkeitstagen zu entrichten.
 
Erst wenn Änderungen in der sachlichen und persönlichen Steuerpflicht eintreten, wird ein neuer Grundsteuerbescheid erteilt.
 
Anstelle der vierteljährlichen Zahlung kann die Entrichtung des gesamten Jahresbetrages der Grundsteuer zum 1. Juli beantragt werden. Der Antrag muss bis spätestens zum
30. September des vorangehenden Kalenderjahres gestellt werden.
 
Falls Sie Fragen zur Grundsteuer bzw. zu Ihrem Steuerbescheid haben, können Sie sich jederzeit an uns wenden.
 
Wir geben Ihnen gerne Auskunft.
 
Erreichen können Sie uns unter folgender Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse:
 
Michelle Glaser,         Tel.: 07191-3531 40,  E-Mail: michelle.glaser(@)weissach-im-tal.de
 
 

Festsetzung der Grundsteuer für das Kalenderjahr 2023 durch Öffentliche Bekanntmachung
 
 
1. Steuerfestsetzung
Der Gemeinderat hat in der Satzung über die Erhebung der Grundsteuer und Gewerbesteuer (Hebesatzsatzung) vom 28.10.2004 die Hebesätze für die Grundsteuer ab dem Kalenderjahr 2005 auf
 

  • 320 v.H für die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft (Grundsteuer A) und
  • 350 v.H. für die Grundstücke ( Grundsteuer B)

 
festgesetzt.
 
Die Hebesätze für das Jahr 2023 sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.
 
Für diejenigen Steuerschuldner, die für das Kalenderjahr 2023 die gleiche Grundsteuer wie im Vorjahr zu entrichten haben, wird aufgrund von § 27 Abs. 3 des Grundsteuergesetzes die Grundsteuer für das Kalenderjahr 2023 in der Höhe wie für das Jahr 2022 durch öffentliche Bekanntmachung festgesetzt.
 
Für die Steuerpflichtigen treten mit dem Tag der öffentlichen Bekanntmachung die gleichen Rechtswirkungen ein, wie wenn ihnen an diesem Tag ein schriftlicher Steuerbescheid zuge­gangen wäre.
 
Dies gilt nicht, wenn Änderungen in der sachlichen oder persönlichen Steuerpflicht eintreten. In diesen Fällen ergeht anknüpfend an den Messbescheid des Finanzamtes ein entspre­chender schriftlicher Grundsteuerbescheid.
 
 
2. Zahlungsaufforderung
Die Steuerpflichtigen, die keine Ermächtigung zur Abbuchung der Grundsteuer erteilt haben, werden gebeten, die Grundsteuer für 2023 – wie im zuletzt ergangenen Bescheid festgesetzt – auf eines der in diesem Bescheid angegebenen Bankkonten der Gemeinde zu überweisen.
 
Die Grundsteuer ist zu je einem Viertel des Jahresbetrages am 15. Februar 2023, 15. Mai 2023, 15. August 2023 und 15. November 2023 fällig. Für Steuerpflichtige, die von der Mög­lichkeit des § 28 Abs. 3 Grundsteuergesetz Gebrauch gemacht haben, wird die Grundsteuer 2023 in einem Betrag am 01.07.2023 fällig. Kleinbeträge bis 15,00 € werden insgesamt am 15.08.2023, Kleinbeträge über 15,00 € bis 30,00 € werden je zur Hälfte ihres Gesamtbetra­ges zum 15.02.2023 und zum 15.08.2023 fällig.
 
 
3. Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese durch öffentliche Bekanntmachung bewirkte Steuerfestsetzung kann innerhalb eines Monats Widerspruch bei der Gemeinde Weissach im Tal, Kirchberg 2+4, 71554 Weissach im Tal, eingelegt werden.
Der Widerspruch hat keine aufschiebende Wirkung, d.h. die Zahlungen müssen fristgerecht erfolgen.
 
 
Weissach im Tal, den 12.01.2023
 
gez. Daniel Bogner
Bürgermeister