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Paris – je t’aime . Das Partnerschaftskomitee in Paris

Paris – fast jeder verbindet mit dieser Stadt bestimmte Assoziationen – seien es die vielen Straßencafes, die der Stadt ihr südliches Gepräge geben, seien es die Intellektuellen und Chansonsänger(innen) des linken Seineufers, die man mit Namen wie Sartre, Juliette Greco oder Jacques Brel verbindet, seien es die vielen berühmten Maler, die in Paris gelebt und gearbeitet haben, oder das Montmartreviertel mit einerseits seinen frivolen Bars und Cabarets wie das Moulin Rouge und andrerseits der alles überragende Kirche Sacre Coeur.

Und schon lange gärte bei uns, dem PK, deshalb der Wunsch, diese Vielfalt von Eindrücken vor Ort auf uns wirken zu lassen, und so fragten beim letztjährigen Komiteetreffen in Neuschwanstein unsere französischen Freunde, ob denn nicht dieses Jahr ein Treffen in Paris möglich sei. Gesagt, getan und Georges Rivet, der Vorsitzende des PK in Marly, übernahm diese sicher nicht leichte Aufgabe und organisierte für uns den Besuch vom 3.10. bis 6.10.
Nach ca. 8stündiger Fahrt trafen wir, Komiteemitglieder und einige Gemeinderäte und Mitglieder der Verwaltung, in Paris ein, wobei noch zu erwähnen wäre, dass wir, da Marly ja nahe der Autobahn nach Metz liegt, unsere französischen Freunde von dort in unserem Bus mitnehmen konnten.
Und gleich für den ersten Abend hatte Georges Rivet ein absolutes Highlight organisiert – eine nächtliche Bootsfahrt auf der Seine, von wo man auf beiden Seiten die hell angestrahlten Prachtbauten bewundern konnte und wir den Eiffelturm sogar in einem Funkenfeuerwerk erleben durften.
Und – ganz pädagogisch – wurden die Stadtkenntnisse am nächsten Morgen vertieft: ein oben offener Doppeldeckerbus holte uns – direkt am Hotel! – ab und wir genossen eine Stadtrundfahrt bei Tag. Nach einem anschließenden Spaziergang im Quartier Latin war ein weiteres Highlight angesagt: der Besuch der Sainte Chapelle mit ihren wunderbaren, riesigen Glasfenstern, auf denen die ganze Heilsgeschichte erzählt wird. Ein kleiner, kurioser Abstecher folgte ins Quartier Gobelins. Dort gibt es überall in den Schaufenstern und auf Balkonen riesige Plüschbären – warum auch immer. Der Abend ging mit Essen und anregenden Gesprächen in einer Brasserie zu Ende.
Zwei Stunden für ein Armeemuseum - das ist viel zu viel dachten manche, als am Samstagmorgen der Besuch des Armeemuseums mit Invalidendom und Napoleongrab auf dem Programm stand – um dann festzustellen, dass man in diesen 2 Stunden nur einen Bruchteil besichtigen konnte.
Was wäre ein Besuch in Paris ohne das berühmteste Stadtviertel? Und so ging es dann am Samstagnachmittag auf den Montmartre, wo das Gedränge um Sacre Coeur und Place de Tertre riesig war. Wenn man allerdings über die Rue Lepic zum Place des Abesses spaziert, erlebt man eines der typischsten Pariser Stadtviertel. Auch dieser Tag ging wieder mit einem gemeinsamen Essen und vielen Gesprächen zu Ende.
Und am Sonntag waren alle so erschöpft, dass kein Bedürfnis nach weiterem Programm mehr bestand. Zudem verstärkte das schlechte Wetter unseren Beschluss, die Heimfahrt anzutreten, bei der wir dann wieder unsere französischen Freunde bei Metz aussteigen ließen.
Wir haben ein paar tolle, mit dichtem Programm vollbepackte Tage erlebt, die jedem einen Eindruck von Paris vermittelt haben. Zu verdanken haben wir das Georges Rivet, dem Präsidenten des PK in Marly, der nicht nur ein hervorragendes Programm organisiert, sondern auch noch eine günstige Unterkunft für uns gefunden hat. Deshalb sei ihm an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich gedankt: Merci, Georges!
Für das PK: Norbert Kirn