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Zukunftsoffensive Ortsteile - Zukunftswerkstatt in Oberweissach

Im Rahmen der Zukunftsoffensive Ortsteile fand vergangene Woche nun die dritte Zukunftswerkstatt in Oberweissach statt.

Die Resonanz war leider nicht sehr groß, so dass die Anwesenden an einem Tisch Platz nehmen konnten – um dann in kleiner Runde über Zukunftsfragen, die den Ortsteil betreffen, ins Gespräch zu kommen.
Warum nur wenige Bürgerinnen und Bürger an diesem professionell moderierten Bürgerbeteiligungsformat teilnahmen – und damit die Chance ausließen, selbst Ideen zur Zukunftsentwicklung für ihren Ortsteil einzubringen, war natürlich auch Thema des Abends. Die Politikwissenschaftlerin, Anni Schlumberger, die zur externen Moderation der Veranstaltungsreihe hinzugezogen worden war, wertete die dürftige Resonanz als Zeichen dafür, dass wohl eine hohe Zufriedenheit vorherrscht, auftretende Probleme auf kleinem, direkten Wege – im direkten Dialog mit Rat und Verwaltung - gelöst werden und wichtige Zukunftsfragen bereits aktiv angegangen worden sind. So sahen es auch die Anwesenden: Ein herausragendes Thema für Oberweissach, der Hochwasserschutz wurde mit dem Bau des größten Beckens im Verbandsgebiet, dem Becken Däfern-/Glaitenbach angegangen, die Grundschule befinde sich auf einem klaren Weg hin zur Profilierung zur Naturparkschule, erfahre dabei große Unterstützung durch Rat und Verwaltung. Die Bürgerbegegnungsstätte sei barrierefrei ausgestaltet worden, eine Modernisierung befinde sich in der Diskussion. Die Kindertagesstätte sei peu a peu ausgebaut worden – und die Kleinkind- und Ganztagsbetreuung etabliert worden. Jetzt stünde die Sanierung und Modernisierung an, sie sei ebenfalls schon in der Vorbereitung, Pläne dazu seien bereits ausgearbeitet. Der Oberweissacher Friedhof erfuhr als erster im Gemeindegebiet eine Erweiterung um zeitgemäße Bestattungsformen, Straßen- und Brückensanierungsprojekte seien planerisch schon angegangen. Man beschäftige sich in Rat und Verwaltung intensiv mit der Entwicklung des brachliegenden „Alten Schulhauses“, eine Wohnraumnutzung stünde hierfür im Raum. Auch die gewerbliche Weiterentwicklung und die bauliche Entwicklung des Ortsteils, die Ausweisung von Bauplätzen für junge Familien stünden auf der Agenda. Das Thema Verkehr soll in einem auf die Gesamtmarkung bezogenen Verkehrskonzept aufgegriffen werden. Ferner beschäftige man sich auch mit dem Thema Freizeit-, Spiel- und Außenanlagen.