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E-Bürgerbus kann Fahrt aufnehmen

Anfang der Woche wurde der georderte Nissan e-NV200 vom Werk ans Autohaus Marquardt ausgeliefert. Bürgermeister Schölzel und Rüdiger Frey vom Ortsseniorenrat konnten das Fahrzeug im Autohaus in Augenschein nehmen, sobald die Papiere etc. vollends ausgestellt sind, kann das gute Stück an die Gemeinde überstellt werden.

Der 7-Sitzer, dessen Beschaffung vom Gemeinderat über das Elektromobilitätskonzept befürwortet wurde, soll künftig als E-Bürgerbus fungieren. Das Elektrofahrzeug kostet rund 40.000 Euro und wird über Bundesmittel bezuschusst.
 
Das E-Bürgerbus-Projekt ist ein gemeinschaftliches Vorhaben von Gemeinde, Ortsseniorenrat und dem Verein Klimaschutz konkret e. V. Mit einem auf Elektroantrieb basierenden Bürgerbus setzt Weissach im Tal seine Vorreiterrolle als Energiekommune fort. Die Tälesgemeinde betreibt im weiteren Umkreis damit den ersten E-Bürgerbus.
 
Nach Ansicht von Bürgermeister Schölzel ist der Weissacher Bürgerbus ein wichtiger Beitrag zur Mobilität, er trägt dazu bei, die Ortsteile noch näher zueinander zu bringen. Er freut sich über die positive Resonanz, auf die dieses Projekt stößt. Gerade Menschen, deren eigene Mobilität eingeschränkt ist, würden verstärkt auf ihn zukommen und ihn auf dieses Vorhaben ansprechen.
 
Beachtlich ist nach den Worten des Weissacher Schultes auch, dass schon viele ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer gewonnen werden konnten. Sie sind es letztlich, die das Projekt tragen. Schölzel: „Dass wir es in so kurzer Zeit geschafft haben, dieses Projekt auf die Beine zu stellen, ist nur dem guten Miteinander von Verwaltung und Ehrenamt zu verdanken. Allen, die das E-Bürgerbus-Projekt bisher auf den Weg gebracht haben und allen, die es in Zukunft tragen werden, danke ich an dieser Stelle sehr herzlich!“
 
Rüdiger Frey vom Ortsseniorenrat zeigte sich begeistert darüber, dass das Fahrzeug nach der Beschlussfassung durch den Gemeinderat so schnell beschafft werden konnte. Im nächsten Schritt sollen die rund 20 Fahrerinnen und Fahrer, die sich jetzt schon freiwillig gemeldet haben, mit dem Fahrzeug vertraut gemacht werden. Sobald dann noch alle Formalitäten und organisatorische Fragen geklärt seien, könne die Fahrt aufgenommen werden.