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Bürgerforum zum Ausbau der Barrierefreiheit von Bushaltestellen

Aufgrund des großen Interesses und der Vielzahl an Nachfragen bezüglich des barrierefreien Ausbaus der Bushaltestellen in der Gemeinde, veranstaltete die Gemeindeverwaltung vergangene Woche ein Bürgerforum, um über den Stand der bisherigen Planungen zu informieren.

Das Personenbeförderungsgesetz sieht vor, dass bis zum 1. Januar 2022 eine vollständige Barrierefreiheit für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs erreicht wird. Der Aus-/Umbau der Haltestellen ist dabei Aufgabe der Kommunen. Das heißt, dass die Haltestellen so gestaltet werden müssen, dass sie auch von Menschen mit Handicaps genutzt werden können. Dazu gehört ein möglichst stufen- und spaltfreier Einstieg für Gehbehinderte oder Menschen mit Kinderwagen bzw. Gepäck. Für Menschen mit eingeschränkter Sehfähigkeit muss die Gestaltung ausreichend Kontraste aufweisen und eine Orientierung über akustische Signale möglich sein. Seitens der Verwaltung und des beratenden Fachingenieurs, Hans-David Riker, wurden die bisherigen Planungen bezüglich der einzelnen Bushaltestellen zur Erreichung der gesetzlichen Vorgaben, vorgestellt. Für alle 29 im Gemeindegebiet befindlichen Bushaltestellen wurde demnach eine Lösung gesucht. Unter der Vorgabe dessen, dass eine Bushaltebucht künftig 90 Meter lang sein muss, wird es künftig an vielen Stellen notwendig sein, den Bus auf der Straße halten zu lassen. Die Gemeinde rechnet nach ersten Berechnungen mit Gesamtkosten für den Aus-/Umbau der verschiedenen Haltestellen von rund 1 Mio. €. Im Rahmen einer Priorisierung wurde ein  entsprechender Förderantrag beim Land gestellt. Im direkten Austausch mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern wurden im Rahmen der Info-Veranstaltung die einzelnen, vorgesehenen Maßnahmen durchgesprochen. Teils gab es noch Anregungen, die im weiteren Planungsprozess, soweit als möglich miteinfließen sollen.