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26. Treffen der Landsleute des Hoffnungstaler Kirchspiels

 
Am vergangenen Samstag fand das nunmehr bereits 26. Treffen der Landsleute des Hoffnungstaler Kirchspiels in der Seeguthalle in Cottenweiler statt. Das Treffen, an dem neben Bürgermeister Schölzel auch der Vorsitzende des Vereins der Bessarabiendeutschen Günther Vossler teilnahm, stand dieses Mal unter einem ganz besonderen Vorzeichen: konnte man in diesem Jahr auf die Auswanderung vor 200 Jahren, auf das Jahr 1817 zurückblicken.
 
In den Jahren 1816 und 1817 erlebte das Königreich Württemberg die erste große Auswanderungswelle des 19. Jahrhunderts. Zahlreiche Menschen verließen die Heimat, um in fremden Ländern ihr Auskommen zu suchen.
 
Als Ziel für eine Auswanderung kam in erster Linie das Russische Reich in Frage. Zar Alexander I., ein Bruder der Königin Katharina von Württemberg, lockte Siedler aus Südwestdeutschland mit günstigen Angeboten nach Südrussland. Neben wirtschaftlichen Motiven spielten oft auch religiöse Einstellungen eine wichtige Rolle.
 
Im Rahmen des diesjährigen Treffens wurde an die Ereignisse vor 200 Jahren erinnert. Im ehemaligen Hoffnungstal in der heutigen Ukraine wurde von Nachkommen ehemaliger Auswanderer und heutigen Bewohnern ein Gedenkstein mit der Jahreszahl 1817 errichtet.
 

(Erstellt am 19. September 2017)