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 Trockenmauern 
Natursteinmauern sind wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere und können ebenso wie Teiche, Hecken oder Blumenwiesen zur Belebung eintöniger Gärten und Ortsbilder beitragen. Die aufgeschichteten Steine bieten mit ihren Zwischenräumen vielen Pflanzen und Tieren günstige Lebensbedingungen.
 
Wo sind Trockenmauern sinnvoll?
Natursteinmauern sind eine lebendige Alternative zu monotonen Betonmauern. Es gibt viele Möglichkeiten, eine solche Trockenmauer aufzuschichten. Sie können sowohl als Stützmauern wie auch als Umfassungsmauern gebaut werden. Im Naturgarten lohnt es sich, an einem sonnigen, windgeschützten Platz ein solches Mäuerchen aufzusetzen, um eine Böschung abzufangen oder auch als Umfassungsmauer, als Abgrenzung einer Sitzecke. Auch im Kräutergarten bieten sich das Anlegen einer Trockenmauer als Umrandung der Beete an, da sie tagsüber Wärme speichert, die sie abends wieder abgibt.
 
Bepflanzung von Trockenmauern
Die Bepflanzung von Gesteinsflächen können wir völlig der Natur überlassen. Ein-heimische Wildkräuter, wie z.B. Ackerwinde, Breitwegerich, Löwenzahn oder Sandkraut, siedeln sich von selbst an. Fehlt allerdings die Geduld, oder wird eine bestimmte Pflanzenart bevorzugt, sind hier einige Staudenbeispiele für eine Trockenmauerbepflanzung:
  • Steinkraut
  • Grasnelke
  • Glockenblume
  • Federnelke
  • Adonisröschen
  • Gänsekresse
  • Lerchensporn
  • Hornkraut
  • Polterphlox
  • Steinbrech
  • Hornveilchen
Weitere Informationen:
Gemeindeverwaltung Weissach im Tal
Umweltbeauftragter, Telefon: 07191/3531-32
e-mail: rudolf.scharer@weissach-im-tal.de