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 Streuobstwiesen 
Obstbäume gehören seit Jahrhunderten zum typischen Bild unserer Kulturlandschaft. Hochstämmige Apfel-, Birnen-, Pflaumen-, Kirschen-, Zwetschgen- und Nussbäume umgaben früher als breite Gürtel unsere Ortschaften und prägten als aufgelockerte Obstwiesen, Alleen oder prächtige Einzelbäume die Landschaft.
 
Wie kaum ein anderes Element gestalten Streuobstbestände die Landschaft. Sie binden Siedlungen harmonisch in die Landschaft ein. Als prächtige Einzelbäume bereichern Sie das Landschaftsbild. Sie gliedern die eintönige Produktionslandschaft und geben manchen Gegenden ein unverwechselbares Gesicht. Daneben verbessern sie in Siedlungen das Lokalklima, bieten Schutz vor Wind und Wetter, dienen der Luftverbesserung und spenden an heißen Sommertagen Schatten.
 
Streuobstbestände erhöhen nicht zuletzt auch den Erholungswert der Landschaft. Jeder, der einmal im Frühjahr in einem blühenden Obstgarten gerastet oder eine herbstliche Obsternte miterlebt hat, wird den Duft der Blüten und frisch geernteten Äpfel nicht vergessen.
 
Was können wir im einzelnen tun?
  • Astquirle und Schlitze belassen, Höhlen und Öffnungen im Stamm nicht verschließen.
  • Baumrinde nicht von Flechten und Moosen säubern.
  • Totholz liegen lassen oder aufstapeln.
  • Auf Düngung verzichten.
Junge Hochstämme pflanzen
  • Bei der Standortwahl sich beraten lassen.
  • Beim Kauf des Pflanzguts lokal bewährte, robuste Hochstammsorten wählen.
  • Unterschiedliche Sorten anpflanzen.
  • In Abständen von mindestens 8 - 12 Metern pflanzen.
Hinweis:
Die Gemeinde Weissach im Tal fördert die Landwirtschaft (Förderung des Streuobstbaus - Obstbäume).
 
Weitere Informationen:
Gemeindeverwaltung Weissach im Tal
Umweltbeauftragter, Telefon: 07191/3531-32
e-mail: rudolf.scharer@weissach-im-tal.de