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 Ökologisch bauen - 
 Nullenergiehäuser bzw. Passivhäuser 
Was ist ein Passivhaus?
 
Bei einem Passivhaus wird der Energieverbrauch nochmals deutlich reduziert. Der Wärmedämmungsgrad geht weit über den Standard eines Niedrigenergiehauses (NEH) hinaus. Das Minimieren der Transmissions- und Lüftungswärmeverluste hat dabei oberste Priorität. Das Passivhaus benötigt so gut wie keine Heizwärme mehr, es heizt sich weitgehend passiv und nutzt die angebotenen solaren und internen Wärmequellen. Auf eine konventionelle Heizungsanlage kann verzichtet werden. Der Energieverbrauch liegt bei einem Wert unter 40kWh/qm/Jahr (einschließlich Haushaltsstrom und Warmwasseraufbereitung).
 
Die Bausteine des Passivhauskonzepts:
  1. Sehr kompakte Form des beheizten Gebäudevolumens.
  2. Eine noch über den NEH-Standard hinaus gehende Dämmung der Außenwände, des Daches und des Erdgeschossfußbodens mit k-Werten unter 0,1 W/qm*K und eine sehr gute Verglasung mit einem k-Wert unter 0,9 W/qm* (z.B. Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung mit Kryptonfüllung und gedämmten Rahmen.
  3. Minimierung aller Wärmebrücken, auch beim Fensterrahmen.
  4. Sehr gute Wind- und Luftdichtigkeit.
  5. Konsequente passive Solarnutzung (ca. 60 % des Restwärmebedarfs) durch verschattungsfreie Südorientierung der Hauptbelichtungsflächen.
  6. Ein hoch effizientes System zur kontrollierten Lüftung (Wärmerückgewinnung, Rückwärmezahl über 80 %).
  7. Energie- und kosteneffiziente Deckung des verbleibenden Restheizungsbedarfs.
  8. Warmwasserbereitung, z.B. mit einer Solarkollektoranlage.
  9. Die Ausstattung mit sehr sparsamen Haushaltsgeräten und Energiesparleuchten.
  10. Die Nutzung von Wasserspartechniken.
Weitere Informationen:
Gemeindeverwaltung Weissach im Tal
Umweltbeauftragter, Telefon: 07191/3531-32
e-mail: rudolf.scharer@weissach-im-tal.de