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Die Gemeinde - Die Geschichte

Geschichtliche Zeittafel

5 000 - 2 000 v. Chr. zum Anfang
Jüngere Steinzeit - Brandkeramik.
Steinzeitjäger durchstreifen unsere Gegend.
Bei Sechselberg wurden einfache, kleine Werkzeuge (Schaber, Kratzer), in Allmersbach im Tal eine Steinhacke gefunden. Ihr Alter beträgt 4 000 bis 7000 Jahre.

800 v. - 100 n. Chr.
Keltenzeit.
Fürstengrab auf dem Rotenbühl beim Wasserbehälter im Allmersbacher Wald.

150 - 254 n. Chr. zum Anfang
Römerzeit

213
1. Angriff der Alamannen, von den Römern abgeschlagen.
233
2. Angriff abgeschlagen.
259
3. Angriff, Römer bis über den Rhein zurückgedrängt.

3. - 5. Jahrhundert
Alemannen herrschen über Südwestdeutschland.
496
Alemannen von Franken besiegt, Teilung des Gebietes.

5. - 6. Jahrhundert
Beginn der Christianisierung der Alemannen.

8. Jahrhundert
Vermutlich erste Niederlassung im Weissacher Tal (Wohnplätze mit Namen auf -ach und -weiler können aus dem 8. Jahrhundert stammen).

910
Rudolf von Weissach als erster Ortsadeliger, wahrscheinlich ein Ministeraler der Grafen von Calw (nach Crusius, nicht nachweisbar).


16. Juli 1027 zum Anfang
Kaiser Konrad II. schenkt dem Bischof zu Würzburg den Wald um Murrhardt innerhalb beschriebener Grenzen. Erste urkundliche Erwähnung der Weissach als Wizzaha = Bach mit weißem, d.h. mit schäumendem Wasser.

1116
Markgraf Hermann II. von Baden, Stifter von Backnang.

12. Jahrhundert
Vogtsitz mit Amt in Unterweissach, Grundherrschaft Reichenberg - Ebersberger Amt.

1160 - 1190
Markgraf Hermann IV. von Baden, Besitzer unserer Gegend.

1190 - 1243
Markgraf Hermann V. von Baden.

1230 (etwa)
Anlegung eines Sees bei Cottenweiler durch Markgraf Hermann V.

1231
Besitzstreitigkeiten zwischen dem Markgrafen von Baden und dem Stift Backnang wegen des ca. 90 Morgen großen Sees bei Cottenweiler enden mit einem Vergleich. Erste urkundliche Erwähnung von Cottenweiler.

11. April 1245
Papst Innozenz IV. bestätigt dem Stift Backnang verschiedene Besitzungen. Erste urkundliche Erwähnung von Unterweissach und Oberweissach mit Mühle sowie dem Dresselhof.

1253
Die Ortsadeligen Wolfradus de Wyzahe werden erwähnt als Lehensmänner der Markgrafen von Baden (Urkunde Kloster Gottesau). Der Lehensadel bezeugt von 1253 - 1358.

1304 zum Anfang
Unterweissach wird württembergisch, Gerichtssitz für Reichenberg und Ebersberg.

1344
Berthold von Weissach als Ortsadeliger erwähnt (Stiftsurkunde Backnang).

1349
Elise und Agnes von Weissach erhalten auf Lebzeiten Güter von dem Ortsadeligen Rudolf von Niederweissach.

1363
Das Stift Backnang erwirbt Gülten und Güter in Wattenweiler.

1370
Zinsen und Gülten aus der Mühle zu Oberweissach hat Ulrich von Maubach.

1420
Einweihung der Kapelle in Bruch.

1439
Cottenweiler, Oberweissach mit Wattenweiler und Unterweissach von den Grafen Ludwig und Ulrich an die Gebrüder Nothaft verpfändet.

1495
Erste urkundliche Erwähnung von Bruch.

1500 (etwa)
Kirche in Unterweissach wird vergrößert.

1514
Bauernaufstand, Michael Schuhmacher aus Cottenweiler bildet im Weissacher Tal eine Gruppe und zieht mit ihr ins Remstal zur Untersützung des -Armen Konrad-.

1518
Kirchhoferweiterung.

1525
Bauernkrieg.

1528
Die im Reichenberger - Ebersberger Amt befindlichen Ortschaften sind dem Stab und Gericht in Unterweissach unterstellt.

1535
Einführung der Reformation im Weissacher Tal.

1557
Erste Maßordnung und Gewichtsordnung mit Linie, Zoll, Fuß, Ruthe, Elle, Meile, Morgen, Jauchert, Ecklein, Vierling, Simmri, Scheffel, Loth, Pfund, Quentlein, die Maße gelten bis 1875.


1612 
Rathaus Unterweissach erbaut.

1618 - 1648
Dreißigjähriger Krieg.

1623 -1624
Zeit der Geldentwertung.

1626
Hungersnot, Pest.

1631
Wegzeiger eingeführt für die Truppen.

1634 - 1638
Einquartierung kaiserlicher Truppen.

1635
Pest, Brandschaden, Landbewohner flüchten.

1648
Kriegsende.

1650
Unterweissach wird Amtssitz (Verwaltung) für 34 Gemeinden der weiteren Umgebung.

1660 - 1670
Umwandlung des Seeguts in Wiesenland.

1666
Im Herbst wird in Unterweissach auf Jacob Hengels Hofstatt eine Ziegelhütte gebaut (heute Haus Greiner, Kelterweg).

1671
Feuerordnung der Herrschaft mit Vorschriften über zu haltende Feuerlöschgeräte und Anlage von Feuerseen.

1693
Großbrand in Backnang (Melacs Truppen), Franzoseneinfall.

1699
Bau des Viehhauses durch den Herzog von Württemberg auf Markung Cottenweiler (beim Aichholzhof).

1690 -1700
Unaufhörliche Truppendurchzüge französischer und deutscher Soldaten.

1703 
Aufkommen raublustigen Gesindels.

1709
Regierung warnt vor Auswanderung nach Amerika.

1721
Erweiterung der Kirche Unterweissach.

1723
Einführung der Konfirmation (Pfarrer Schelling).

16.11.1723
Erster Amtmann Joh. Georg Schönauer gestorben.

1744
Lammbrunnen in Unterweissach gebaut. Wundarzt Kern, Unterweissach, erstmalig erwähnt (im Haus Kern - Bäuerle).

1750
Unterweissach bekommt eine eigene Schule.

1757
Erste Versuche mit Klee- und Kartoffelanbau.

16.11.1763
Tod von Amtmann Joh. Christian Schönauer (s. Gedenkstein in der Kirche).

1770
-war ein nasses und kaltes Jahr, daß die Früchte zu spät zeitig geworden sind. Da hat ein jeder geglaubt, er müsse Hungers sterben.- Amtmann Joh. David Bühler im Amt.

1771
-hat der liebe Gott einen großen Segen gegeben, daß die Früchte wohl geraten und der Wein teuer worden ist in der Kelter.-

1784
Amtmann Theodor Friedrich Engel gestorben (1687 geboren).

1790
Amt in Unterweissach wird Unteramt von Backnang.

1793
Franzoseneinfall in Backnang und Umgebung. Schaden für Unterweissach 2 985 fl 7 - x.

1794
Waldstück Baurenhau wird gerodet.

1795
Waldstück Baurenhau wird verkauft an Bürger.


1800 - 1815 zum Anfang
Laufend Männer zum Wehrdienst eingezogen. 1813 Unterweissach 7 Mann, 1814 = 6 Mann, 1815 = 9 Mann.

1806
Württemberg wird Königreich.

1812
Großes Bettelunwesen, Russischer Feldzug (Napoleon).

1816
Nasskaltes Jahr, Hungerjahr, große Teuerung.

1817
Viele Auswanderer (insbes. Südrußland: Leibbrand). Schulhausneubau am Kirchberg. Aufhebung der Leibeigenschaft.

1819
Hochwasser, siehe Rathausmarke.

1820
Unteramt Unterweissach wird Amtsverweserei des Reichenberger - Ebersberger Unteramtes.

1821
Auflösung des Amtsverbandes in 8 Schultheißereien und ein Notariat. Auflösung des Dorfgerichtes, statt dessen Bürgerausschuss und Gemeinderäte.

1824
Hochwasser (4,30 m hoch)

1825
Erstellung des neuen Rathausbrunnens.

1827
Große Hochwasser im Tal.

1829 - 1931
Großer Auswandererstrom, nach USA und Südrussland.

1832 - 1843
Anlage eines neuen Friedhofes in Dorfnähe, Landvermessung in Württemberg.

1842
Sehr trockener Sommer, größter Teil der Ernte geht zugrunde.

1842 - 1843
Gültablösung in Württemberg. Bruckenhau gerodet. Gründung eines Gesangvereins.

1844
Einführung eines zweimaligen Marktes im Jahr in Unterweissach.

1847
Postverkehr Backnang - Unterweissach 1. Poststempel.

1848
Gründung eines Kirchenchores.

1846 - 1889
Auswanderung nach Amerika

1848
Gesetz über Beseitigung der auf Grund und Boden ruhenden Lasten.

1850 - 1851
Zehntablösung.

1851 - 1920 zum Anfang
Württembergische Staatspost.

1854
Hardtwald in Unterweissach gerodet.

1857
Letzter Weinberg im Gewann Kelterweinberge gerodet (1 Morgen).

1864
Unterweissach bekommt Postablage.

1866
Unterweissach bekommt Postexpedition.

1870
Erstmals fester Lehrplan für die Schule.
Straße Bruch - Lutzenberg gebaut.

1873
Unterweissach - Cottenweiler Schulverband.

1876
Bau der Murrtalbahn Stuttgart - Backnang.
Gründung des Kriegervereins (bestand bis 1926).

1878
Erster Postverkehr Backnang - Unterweissach - Lippoldsweiler, Eisenbahnverkehr Backnang - Murrhardt.

1879
Eisenbahnverkehr Backnang - Bietigheim.

1890
Dampfsägewerk und Dampf-Ziegelei in Unterweissach.

1891
Postverkehr Backnang - Unterweissach - Oberweissach - Althütte.

1893
Sehr heißer Sommer - Hochwasser.

8.2.1896
Telefon- und Telegraphenverkehr in Unterweissach eröffnet.

1898
Gründung des Schwäbischen Albvereins Ortsgruppe Unterweissach.


um 1905 zum Anfang
Erste Wasserleitung in Unterweissach.

1905
Radfahrverein in Unterweissach gegründet.

1907
Neuer veränderter Lehrplan in den Schulen.

1909
Unterweissach bekommt Postagentur an Stelle der Postexpedition.

1911
Sehr heißer Sommer. Einrichtung des elektrischen Lichtes. Straßenbeleuchtung.

1912
Sehr nasser Jahrgang. Bau des Milchhäusles.

1914 - 1918
Erster Weltkrieg.

1916 - 1917
Kriegsanleihen gezeichnet, Einziehung der Goldstücke.

1918
Zusammenbruch des Reiches - Novemberrevolution.

1919
Allmähliche Heimkehr der Kriegsgefangenen aus England, Frankreich und Rußland. Beginnende Geldentwertung.

1920
- Fortschreitende Geldentwertung. Heimkehr der restlichen Kriegsgefangenen.
- Neugründung des -Liederkranz- Unterweissach.

1923
- Inflation tobt sich aus. Anfang November Volksvermögen zerstört. Einführung der Rentenmark =
Reichsmark.
4 Billionen Mark = 1 RMark.
- Gründung Gesangverein -Sängerlust- Oberweissach.

1928
Gründung des Musikvereins Unterweissach.

1929 - 1933
Arbeitslosigkeit steigt infolge Weltwirtschaftskrise, polit. Kämpfe der Parteien um die Macht.

1930
Gründung des Sportvereins Unterweissach.

1932 - 1933
Freiwilliger Arbeitsdienst entwässert das Seegut.

1932
Kirchenrenovierung.

1933
Hitler kommt an die Macht.

1933 - 1945
Reichsgau Württemberg.

1935
Aufbau des Luftschutzes und der NSV.

1937
Einweihung Kindergarten Markplatz.

1939 - 1945
Zweiter Weltkrieg.

1939 - 1945
Männer und Frauen werden eingezogen, sogar 16jährige Jungen, Krieg an allen Fronten.

1940
Franz. Kriegsgefangene in Unterweissach im Einsatz in der Landwirtschaft, später auch Polen und Russen.

1943
Zunahme der Gefallenen, feindliche Fliegerangriffe, Stuttgart während des Krieges 54 mal bombardiert.
1944
Vier Bomben im Gehrenbusch von Amerikanern abgeworfen.

1945
Schwere Angriffe auf Heilbronn.

20.4.1945
Amerikanische Truppen rücken von Sechselberg her kommend in Unterweissach ein. Brücke bei der Benzenmühle von eigenen Truppen gesprengt, großer Sachschaden. Evakuierte kehren in ihre Heimat zurück.

1946 - 1947
Aufnahme von Flüchtlingen - Notwohnungen.

1948
Neugründung der Evangelischen Missionsschule der Bahnauer Bruderschaft in Unterweissach.

10.6.1948
Geldumstellung R-Mark auf D-Mark mit 9/10 Abwertung.

1949 - 1963
Auswanderer nach Kanada und Australien.

1949
Wassernot.

1950 zum Anfang
Die ersten Einfamilienhäuser erstellt mit Material, das auf dem freien Markt gekauft wurde.

1951 - 1952
Flurbereinigung begonnen, Dauer 9 Jahre.

1951 - 1960
Erschließung der Breitäckersiedlung in Unterweissach, Mühlweg, Mühlhalde, Däfernhalde, Baubeginn 1953. (Breitäcker 650 Personen).

1953
Motorisierung der Landwirtschaft, auch kleiner Grundbesitz verfügt über Schlepper. Arbeitsplätze in Backnang, Waiblingen, Stuttgart, Esslingen usw. erwünscht und begehrt (Pendler). Ortskanalisation wird durchgeführt.

27.6.1953
Schulhausneubau in Unterweissach, 1. Teil eingeweiht.

1953
- Wasserhochbehälter bei der Forche gebaut.
- Einsegnungshalle auf dem Friedhof gebaut (Leichenhalle).
- Wasseruhren eingeführt.

1958
- Erschließung des Baugebiets -Bergfeld-Steingärten- (200 Personen). Baubeginn Schulhaus II. Teil.
- Neubau Rathausbrücke.

1959
Mitteilungsblatt eingeführt.


2.9.196
Schulhaus in Unterweissach, II. Teil eingeweiht.

1961
Zehn Gemeinden schließen sich zu einem Zweckverband zusammen zur gemeinsamen Klärung der Abwässer (Klärverband).

1963 - 1968
Bau der katholischen Kirche in Unterweissach.

1964
- Feuerwehr-Löschfahrzeug LF 8 angeschafft, ebenfalls Tanklöschzug TLF 8.
- Denkmal für Gefallene und Vermißte auf dem Friedhof in Unterweissach eingeweiht.

1966
Bürgermeisterwechsel Hägele - Halter.

Mai 1966
Einweihung der Gemeindehalle. Wöchentliche Müllabfuhr-vierteljährlich Gerümpelabfuhr (kostenlos).

Oktober 1967
Kläranlage des Zweckverbandes Abwasserklärwerk Weissacher Tal in Betrieb.

14.7.1968
Einweihung des katholischen Kindergartens Sandberg.

25.7.1968
Gründung des Zweckverbandes -Schulzentrum Weissacher Tal-.

1969
Erneuerung der Benzenmühlbrücke über die Weissach.

23.1.1969
Feuerwehr-Funkausrüstung angeschafft.

1970
- Erweiterung des evangelischen Kindergartens Marktplatz.
- Erschließung des Baugebiets Tannenstraße.
- Bau Kindergarten Cottenweiler.
- Gründung Jugendfeuerwehr

1971
- Juni: Bürgeranhörung in den 4 Ortschaften (Bruch, Oberweissach und Wattenweiler, Cottenweiler und Unterweissach).
- 1. Juli: Gemeinde Weissach im Tal gegründet mit den 4 Ortschaften Unterweissach, Cottenweiler, Oberweissach, Wattenweiler, Bruch.
- Bau Kindergarten Oberweissach
- Gründung Seniorenclub

1974
Gründung des Heimatvereins.

1975
- Einweihung des Bildungszentrums Weissacher Tal.
- Bürgermeisterwechsel Halter - Deuschle.

1976
Bebauung Spatzenhof in Cottenweiler. Bebauung westliche Ortserweiterung in Unterweissach (900 Personen).

1977
Belegung neuer Friedhof.

1978
Ausbau Welzheimer Straße.

1979
Bau Forsthausbrücke. Bebauung Kelterweinberge in Unterweissach (400 Personen).

1979 - 1980
- Aufgang evangelische Kirche Unterweissach, Ausbau Brüdener Straße.
- Ortssanierung Unterweissach und Dorfentwicklung Wattenweiler.

1980
Inbetriebnahme des Erweiterungsbaues der Kläranlage.

1980 - 1981
Neugestaltung des Marktplatzes.

1981
- 750 Jahre Cottenweiler.
- Entstehen der Bürgerbegegnungsstätte durch Aufstockung des Kindergartens in Oberweissach.

1981 - 1983
Um- bzw. Neubau des Rathauses in Unterweissach.

1982 - 1984
Bau des zentralen Feuerwehrgerätehauses Aichholzhof.

1983 - 1984
- Erweiterung der Sportanlagen auf der Hardt.
- Ausbau der Stuttgarter Straße.

1983
- Wiederwahl von Bürgermeister Deuschle.
- Erstmaliger Anschluss an die überörtliche Ferngasleitung.
- Entstehung des Baugebiets Rauhklinge.

1984
- Neueröffnung des Heimatmuseums im eigenen Haus.

1985
- Kindergarten-Neubau in Unterweissach.
- Entstehung des Dorfhauses in Bruch.

1985 - 1986
Friedhoferweiterung in Unterweissach.

1986
Planungsauftrag: Umbau der Scheune Welzgraben 8 zu einem Bürgerhaus.

1987
- Einweihung des Bürgerhauses.
- Einrichtung der gymnasialen Oberstufe im Bildungszentrum Weissacher Tal (ab 1991).

1988
- Friedhoferweiterung in Bruch.
- Erstellung des Ehrendenkmals auf dem Friedhof in Bruch.

1989
- Partnerschaft zwischen Weissach im Tal und Marly/Frankreich.
- Renovierung der Grund- und Hauptschule in Unterweissach und Errichtung einer Sonnenuhr.
- Entstehung der Leichtathletikanlage im Bildungszentrum.

1990
- Hochwasserschutzmaßnahmen in Unterweissach.
- Umbau des Kindergarten in Oberweissach bzw. Kindergarten Sandberg.
- Erstellung der Aussegnungshalle in Unterweissach.
- Partnerschaft zwischen Weissach im Tal und Lommatzsch/Sachsen.


1991
- 1. Verkehrstage
- 1. Weissacher Seniorentage
- Übergabe der neuen Aussegnungshalle.
- Wiederwahl von Bürgermeister Deuschle.
- Kulturwoche
- Umweltpreisvergabe.
- 1. Weissacher Warentauschtag.
- Fertigstellung der Leichtathletikanlage Bildungszentrum.

1992
- Einweihung des neuen Dorf- und Festplatzes in Unterweissach.
- Bau einer Fußgängerbrücke beim Dorf- und Festplatz.

1993
- Einweihung der Seeguthalle.
- Erschließung der Baugebiete Langwiesen III und IV in Bruch.
- Baubeginn Altenwohnanlage.
- Einweihung der Dorfentwicklungmaßnahme in Cottenweiler.
- Fertigstellung der Querspange in Unterweissach.
- 5-jähriges Partnerschaftsjubiläum Marly-Weissach im Tal.
- Beginn der Erschließung des Baugebiets Sandäcker Unterweissach.
- Erstellung einer Grundschule in Oberweissach.
- Erstellung eines Energiekonzepts für die Gemeinde.
- Ausbau der Aussegnungshalle in Cottenweiler.
- Abschluss der Dorfentwicklungsmaßnahmen in Cottenweiler und Oberweissach.
- Abschluss der Hochwassersicherungsmaßnahmen.
- Gewerbeschau

1995
- 750-jähriges Jubiläum der Ortsteile Ober- und Unterweissach.
- Verleihung der Ehrenmedaille der Gemeinde an Mr. William S. Preston jr., der das Weissacher
Tal vor der Zerstörung im 2. Weltkrieg rettete.
- 20-jähriges Dienstjubiläum von Bürgermeister Deuschle am 16.10.
- Fertigstellung der Seniorenbegegnungsstätte. Fertigstellung der Schulwegunterführung von
Unterweissach zum Bildungszentrum.
- Abschluss der Erweiterungsbaumaßnahmen am Bildungszentrum.
- Abschluss der Dorfentwicklungsmaßnahme in Oberweissach mit Brückenerneuerung.
- Abschluss der Sanierungsmaßnahme Ortsmitte Unterweissach.
- Dorfentwicklungsmaßnahme Cottenweiler Heininger Straße.
- Einweihung der Grundschule Oberweissach.
- CO2-Reduktionsprogramm verabschiedet.

1996
- 25 Jahre Gemeinde Weissach im Tal
- 1. Autofreier Sonntag.
- Teilrenovierung der Gemeindehalle mit Lehrschwimmbecken.
- Einrichtung des Jugendtreffs im alten Schulhaus Oberweissach.

1997
- Weissach im Tal überschreitet 7000 Einwohner-Grenze.
- Erweiterung Bildungszentrum mit 10 neuen Klassenzimmern.
- Erweiterung Abwasserklärwerk um eine 3. Reinigungsstufe.
- Sanierung Wasserhochbehälter "Alter Hau" in Bruch.
- 1. Weissacher Bauernmarkt.
- Einweihung Biotop-Lehrpfad in der Gemeinde

1998
- Sanierung Wasserhochbehälter "Hohholz"
- Beschluss zur Sanierung des Gebäudes Friedensstraße 10 in Unterweissach (Einbau eines -
Gemeindearchivs mit Ortsbücherei und 2 Wohnungen).
- Grundsatzbeschluss zur Erstellung einer -Lokalen Agenda 21-Weissach 2000"
- Erstellung des Kindergartens an der Liebigstraße in Unterweissach
- Erstellung eines Gemeindepflegehauses
- Aufnahme des Bereichs Unterweissach II (Lindenplatz, Backnanger Straße, Forststraße) in das
Sanierungsprogramm des Landes.

1999
- Einweihung des Kindergartens Liebigstraße
- 12./13. März: 1. Weissacher Jugendtage
- 25. März: Richtfest Gemeindepflegehaus Unterweissach, Brüdenwiesen
- 17. April: Einweihung des Erweiterungsbaus Bildungszentrum mit "Tag der offenen Tür"
- Mai 1999: Gemeinde Weissach im Tal geht ins Internet
- 15./16. Mai: Leistungsschau des Handels und Gewerbevereins Weissacher Tal mit Einweihung
der Skateanlage beim Bildungszentrum
- Juni 1999: Erster Kreisverkehr in Weissach im Bereich Beethovenstr. / Backnanger Straße /
Sandäcker übergeben
- 16.-19. Juli: 12. Tälestreff mit 10-jährigem Partnerschaftsjubiläum Marly - Weissach im Tal
- 25. Juli: Bürgermeisterwahl - BM Rainer Deuschle wiedergewählt
- 30. Juli: Einweihung des Gemeindepflegehauses Weissach im Tal
- 22. September: Verleihung des Europa-Diploms durch den Europarat in Strasbourg an die
Gemeinde Weissach im Tal
- 25./26. September: 10-jähriges Partnerschaftsjubiläum in Marly mit Käsefest

2000
- Umbau Hartplatzes auf dem Sportgelände Hart zu einem Kunstrasenplatz
- Beschränkter Teilnehmerwettbewerb für ortsansässige Architekten zum Umbau und zur Erweiterung
der Aussegnungshallen in Oberweissach und Bruch
- Verabschiedung Büchereileiter-Ehepaar Ortelt nach über 33-jähriger ehrenamtlicher Tätigkeit
- Gründung Zweckverband Hochwasserschutz Weissacher Tal
- Sanierung der Evangelischen Kirche „St. Agatha“ nach Unwetterschäden
- Einweihung Bücherei und Archiv im Gebäude Friedensstraße 10 als
Sanierungsprojekt Unterweissach II
- Beschluss von 95 Maßnahmen zur Lokalen Agenda 21 – Weissach 2000
- Verabschiedung Pfarrer Zeeb in den Ruhestand
- Einweihung neues Pfarrhaus in Oberweissach
- Erstellung Urnenwand auf dem Friedhof Unterweissach
- 25 Jahre Bildungszentrum Weissacher Tal
- 25 Jahre Dienstjubiläum Bürgermeister Deuschle
- Betonsanierungsarbeiten auf der Kläranlage
- Sanierung der Sportplätze am Bildungszentrum


2001
- Einweihung Erweiterungsbau Kläranlage und Schaffung einer weiteren
Reinigungsstufe zur Nitrifikation und Denitrifikation
- 13. Weissacher Tälestreffs mit 10-jährigem Partnerschaftsjubiläum Weissach im Tal - Lommatzsch
- Ausscheiden BM Jansem / Marly und Amtsübernahme durch Herrn Lebreton
- Ausscheiden BM Hirsch / Lommatzsch und Amtsübernahme durch BM Elschner. BM Hirsch erhält
Ehrenmedaille der Gemeinde für Verdienste um Partnerschaft.
- Neubesetzung ev. Pfarramt I in Unterweissach mit Pfarrer Albrecht Duncker
- 1. Spatenstich für 3. Bauabschnitt Seniorenkonzeption
- 1. Jugendmusikwettbewerb
- Beginn des Ausbaus der K 1908 zwischen Aichholzhof und Bruch

2002
- Verabschiedung Schulleiter Bize, Herr Langer, Einsetzung Frau Wagner-Hans
- Personalwechsel Klärwerk – Klärmeister Rietgraf löst Klärmeister Götz ab
- Erster eigener Weissacher Busfahrplan
- Umgestaltung Einwohnermeldeamt zum Bürgerbüro
- Gemeinde erhält Ehrenfahne des Europarates anlässlich des 8. Bürgerempfangs
- Gemeinde erhält Ehrenfahne des Landes Baden-Württemberg
- Gemeinde wird Bundessieger im Wettbewerb „Zukunftsfähige Kommune“
- Hochwasser im März richtet große Schäden an
- Einweihung Wasserversorgungszentrale „Seegut“
- 1. Weissacher „Fleckaschau“ des Handels- und Gewerbevereins (Leistungsschau)
- Gemeinde erhält neues City-Mobil
- Einweihung Aussegnungshalle in Oberweissach nach Renovierung und Umbau

2003
- Einweihung Gemeindepflegehaus mit Diakoniestation und Tagespflege
- Erneuerung Wasserleitung Bereich Ebniseestraße/Kammerhofweg OW
- Fertigstellung Ausbau Kreisstraße K 1908 zwischen Aichholzhof und Bruch
- 75-jähriges Jubiläum Musikverein Unterweissach
- Fertigstellung Aldi-Markt auf ehemaligem Festplatzgelände
- Abschluss Erweiterung Friedhof Unterweissach und Neugestaltung Altteil
- Neugestaltung Spielplatz „Spatzenhof“ Cottenweiler
- Kläranlage erhält „Wasserschloss“ (Behälter für größeres Speichervolumen)
- Beginn Erschließungsarbeiten Baugebiet „Wannengrund“ und Gewerbegebiet „Hart“

2004
- Bau eines Kreisverkehrsplatzes Bereich Stuttgarter Straße/Beethovenstraße/Allmendweg
- Einführung eines neuen EDV-Verfahrens im kommunalen Finanzwesen (SAP)
- Abschluss 1. BA EDEKA-Markt zwischen Fa. Rombold und Seemühle (Einbau eines Fahrbahnteilers
mit Linksabbiegespur und Einrichtung einer Bushaltestelle)
- Beginn der Erschließungsarbeiten zum Gelände des Edeka-Marktes – Bauzeit ca. 6 Monate
- Gemeinde wird zum 2. Mal als „Zukunftsfähige Kommune“ ausgezeichnet
- Schließung HL-Markt zum Jahresende

2005
- 100-jähriges Jubiläum Radsportverein Unterweissach
- 10-jähriges Jubiläum Grundschule Oberweissach
- 15. Weissacher Tälestreff
- „Jahr des Kindes“ in der Gemeinde
- 1. Sitzung des Kindergemeinderats mit Wahl eines Kinderbürgermeisters
- Eröffnung Edeka aktiv Markt Bangemann
- Kläranlage erhält Zertifikat für qualifizierte Eigenkontrollmessungen
- 10. Weissacher Bürgerempfang mit Ehrung von BM Deuschle für 30-jähriges Jubiläum als
Bürgermeister

2006
- Jahr der Jugend mit großem Veranstaltungsprogramm
- Abriss Gebäude Forststraße 17 (Krautterhaus) und Gebäude Backnanger Str. 3 + 5
- Insolvenz der Firma Rombold
- Einführung verlängerte Kernzeitenbetreuung an Grundschulen und Mittagessen

2007
- Streit um die Bebauung des Ochsenareals
- Bürgerbegehren mit dem Ziel des Bürgerentscheids
- Bürgermeisterwechsel Deuschle/Schölzel
- Erster Spatenstich für HW-Rückhaltebecken „Brüdenbach“
- Umfassende Sanierung der Bogenbrücke über den Brüdenbach
- 70-jähriges Jubiläum Kindergarten Marktplatz
- Einweihung „kulturhistorischer Rundgang Weissach im Tal“
- Einführung des Energieprojekts fifty:fifty an den Grundschulen
- Renovierung Sportplatz
- Gemeinde belegt 3. Platz im Wettbewerb Bundeshauptstadt im Naturschutz – Titel: Naturschutzkommune 2007
- Schulleiterin Frau Schwenk-Leitermann verlässt Schule an der Weissach – Konrektorin Frau Bettina Stach übernimmt kommissarisch die Funktion der Schulleiterin
- Eingebrachter Kommunalhaushalt 2008 erstmals schuldenfrei
- Erster Spatenstich für den Kreisstreuobstlehrgarten im Gewann "Bruckenhau"

2008
- Bettina Stach wird neue Rektorin der Schule an der Weissach
- Einführung der Ganztagsgrundschule Oberweissach
- Neuwahl Sprechergremium Partnerschaftskomitee – neue Sprecher: Petra Schmitz und Reinhard Heinkel
- Gemeinde erhält „Demokratie-Rose“ für den Kompromiss im Rahmen des Bürgerbegehrens „Ochsenareal“
- Erweiterung der Sprachförderung in allen Kindergärten der Gemeinde
- Eugen Reiser als Direktor der Evang. Missionsschule verabschiedet – Einsetzung Thomas Maier
- Anschluss der Dresselhöfe ans öffentliche Kanalnetz durch den Bau von Freispiegelleitungen
- Spatenstich für die neue Seniorenwohnanlage in der Forststraße
- Fertigstellung "Heininger Kreisel"
- Einrichtung der 1. Kinderkrippe der Gemeinde im Kindergarten Oberweissach
- Gemeindeentwicklungsplan 2020 - große moderierte Bürgerbeteiligung zur künftigen Gemeindeentwicklung
- Auszeichnung 10 Jahre Lokale Agenda wegen der Fortführung im Rahmen des Gemeindeentwicklungsplans
- Auflage des Nachhaltigkeitsprojekt Pflege der Weissacher Streuobstwiesen
- 1. gasbetriebenes Gemeindefahrzeug
- Neues Klärwärterhaus
- Erstpflanzung auf der neuen "Kendles- ond Hochzichswies"
- Gründung einer der landesweit ersten Energiegenossenschaften der "Energiegemeinschaft Weissacher Tal eG"
- Erstmalige Eröffnung des deutschen Mühlentags in Baden-Württemberg - in der Seemühle in Unterweissach
- 1. Präventionstag des Rems-Murr-Kreises in der Seeguthalle
- 1. Weissacher Weindorf rund ums Rathaus
- Eine von sechs Modellgemeinden im so genannten Biodiversitätscheck des Landes
- 40. jähriges Jubiläum Kindergarten Sandberg
- Beginn der größten Weltwirtschafts- und Finanzkrise seit Bestehen der BRD

2009
- 10-jähriges Jubiläum Kindergarten Liebigstraße
- 1. Weissacher Senioreninfomesse
- Gemeinde erhält Solar Comunity Preis
- Hochwasserrückhaltebecken Brüdenbach eingeweiht
- Auszeichnung als erste Gemeinde unter 10.000 Einwohnern in der Region Stuttgart mit dem Europäischen Energiepreis (European Energy Award)
- Bau des zweiten Hochwasserrückhaltebeckens vor Unterbrüden
- Erweiterung der naturwissenschaftlichen Räume am BIZE
- Umfassende Kanalsanierung Kelterweinberge
- 125 Jahre Raiffeisesnbank Weissacher Tal
- Besiegelung Städtepartnerschaft Marly - Maiski
- Modellgemeinde im Rahmen des europäischen EULE-Projekts
- große Bürgerbeteiligung im Rahmen von zweier Zukunftswerkstätten zur Revitalisierung der Rombold-Brache
- Gemeinsame Gemeinderatssitzung in Lommatzsch anlässlich 20 Jahre Mauerfall
- Jugendfeuerwehr erringt 1. Platz beim Ehrenamtspreis des Landes
- Einführung des "Globalen Löffels" (gemeinsamer Mittagstisch)
- Sanierung des Kindergartens Sandberg - Einrichtung der 2. Krippe in der Gemeinde
- Seniorenbüro und der Servicestelle Kinder und Jugend
- Umfassende Sanierung und Realisierung des Brandschutzkonzepts für das Bürgerhaus
- Errichtung des Bürgerhausgartens
- Realisierung des Wassertretbeckens entlang des Brühlwegs
- 1. internationales Jugendcamp in der Gemeinde
- Eröffnung des Grünguthäckselplatzes zwischen Oberweissach und Wattenweiler
- Umsetzung des Konjunkturprogramms II
- Energetische Teilsanierung Kindergarten Oberweissach
- Interkommunales Konzept zur Renaturierung der Tongrube Blindenreisach
- Gemeinderatswahlen mit seither jüngstem Gemeinderat: Jan Hutzenlaub, 18 Jahre
- Anschluss eines leistungsfähigen BHKW´ s in der Gemeindehalle
- Erweiterung des CO-2-Programms
- Amoklauf in Winnenden

2010
- Erweiterung der Gemeindehalle um Multifunktionsräume, neues Foyer und barrierefreier Zugang, Sanierung im Bestand
- Komplettmodernisierung und Sanierung des in den 30er Jahren errichteten Kindergarten Marktplatz
- Einrichtung und Umbaumaßnahmen zur 3. Kinderkrippe im Kindergarten Marktplatz im Gebäude Kirchberg 7
- Entwicklungsmaßnahme des ländlichen Raums - umfassende Sanierung des Gemeindehauses Wattenweiler
- Umsetzung des Konjunturprogramms II
- Umhausung der Schule an der Weissach
- Energetische Sanierung und Brandschutzkonzeption Schule an der Weissach, Gebäude II
- Umsetzung energieeffizienter Straßenbeleuchtung
- Erfolgreiche Teilnahme am EU-Projekt EULE: Auszeichnung als EU-Leuchtturmprojekt im Rahmen der Konzeption zur Revitalisierung der Rombold-Brache
- Umfassende Kanalsanierung - Klärsammler
- Jugendforum - Befragung
- Einweihung der neuen Seniorenwohnanlage in der Forststraße
- Neubau Erweiterung West II am BIZE
- Sanierung des Kirchbergs 13 und 15
- B 14-Anbindung bis Leutenbach
- Einweihung des Wassertretbeckens
- Sanierung des Kunstrasenplatzes auf der Hart
- Neue Hoffläche im kommunalen Bauhof
- Leistungsstrakes BHKW auf dem Klärwerk

2011
- Hochwasserereignis am 13. Januar
- Einweihung des "neuen" Kindergartens Marktplatz
- Einweihung des Gemeindehallenanbaus
- Eröffnung neuer Getränkemarkt Kugler
- Neubaugebiet Wannegrund II
- Nahwärmenetz Ortsmitte Unterweissach
- Erweiterung Gewerbegebiet Hart
- Sanierung des alten Rathausgebäudes


Aus dem Heimatbuch

Die neue Gemeinde Weissach im Tal entstand am 1. Juli 1971 durch den freiwilligen Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinde Bruch, Cottenweiler, Oberweissach mit Wattenweiler und Unterweissach.
Wenn das Weissacher Tal auch keine große historische Vergangenheit besitzt, so liefern doch keltische Grabhügel, die etwa 450 v. Chr. Im Rotenbühl bei Allmersbach im Tal aufgeschüttet wurden, den ersten Beweis menschlicher Besiedlung dieses Gebietes. Der Fund einer Steinhacke wirft sogar die Frage auf, ob nicht schon die Steinzeitmenschen im Weissacher Tal gesiedelt haben.

Die ersten Zeugnisse der Vergangenheit geben die Flurnamen, die aussagen, wo einmal Wald war oder die Wälder teils abgebrannt (gerodet) oder kahl gehauen wurden. Darüber hinaus wurden die Namen der Bauern der Urhöhe gleichzeitig Hof- und Flurnamen.

Nachdem die fränkischen Herrscher das von den Alemannen eroberte Land fest im Griff hatten, gliederten sie es in Gaue, die sie meist nach dem größten Fluß in dem betreffenden Gebiet benannten. Die heutige Gemeinde Weissach im Tal gehörte zum Murrgau, welcher um das Jahr 1000 n. Chr. Den Grafen von Calw unterstand. Sie waren die Grundherren und konnten aus dem Gau Häuser und Ortschaften samt den Menschen und Feldern an ihnen Wohlgesinnte, oder Verwandte weiterverschenken, verkaufen oder vererben, sofern diese zum fränkischen Reich gehörten, so z.B. an Klöster und Adelige. Für die Bevölkerung änderte sich dabei nichts, nur daß die Abgaben an den neuen Eigentümer übergingen. Im Jahr 1062 wurden die Markgrafen von Baden Eigentümer der meisten Orte und Felder des Weissacher Tales. Später, im Jahre 1304, kamen diese Gebiete durch Verkauf an den Grafen von Württemberg.

Im Jahre 1442 wurden die Gaue in Ämter bzw. Vogteien aufgeteilt, wobei Unterweissach den Sitz einer Vogtei erhielt, der alle Ortschaften der weiteren Umgebung unterstellt waren. Auch heute ist Unterweissach wieder Verwaltungssitz und dominierender Ort der Gemeinde Weissach im Tal.

Bruch gehörte nach dem Lagerbruch von 1528 mit aller Obrigkeit und Herrlichkeit dem Fürstentum Württemberg, wobei der große und kleine Frucht-, sowie Weinzehnte dem Stift Backnang zustand. Nach der Gemeindeentwicklungsplanung wird der Ortsteil Bruch bis zum Jahre 2000 noch eine wesentliche Ausweitung erfahren.

Cottenweiler wurde als Teil der Feste Reichenberg mit dieser im Jahre 1439 von den Grafen Ludwig und Ulrich von Württemberg an Peter und Werner Nothaft verpfändet und gehörte auch in der folgenden Zeit in das Reichenberger Amt. Nach dem Lagerbruch von 1568/69 besaß das Stift Backnang in Cottenweiler den kleinen und großen Frucht- und den Weinzehnten, sowie verschiedene Zinsen und Güter. Noch Andreäs Landbuch von 1736/44 führt einen Stiftshof zu Cottenweiler auf.

Oberweissach tritt am 11. April 1245 erstmals urkundlich in Erscheinung, als Papst Innocenz IV. dem Stift Backnang seine Besitzungen, insbesondere eine Mühle in Oberweissach, bestätigte.

In der Nähe des Ortes soll auf der Anhöhe ein Schloss gestanden haben, das den Herren von Weissach gehörte. Auch will die Volkssage wissen, dass dabei zunächst eine Kirche stand, die später nach Unterweissach verlegt wurde.

Wattenweiler ist ein Teilort von Oberweissach: Sein Name deutet auf ein ehemaliges Feuchtgebiet hin.
Oberweissach und Wattenweiler wurden im Jahre 1439 mit der Feste Reichenberg von den Grafen Ludwig und Ulrich von Württemberg ebenfalls an die Gebrüder Nothaft verpfändet.

Unterweissach war schon seit alters her Mittelpunkt des Weissacher Tals. Zur Zeit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1245 hatte das Stift Backnang auch hier Besitzungen, die im 14. Jahrhundert erweitert wurden. Bereits im Jahre 1844 erhielt Unterweissach das Marktrecht.

Die heutige Gemeinde Weissach im Tal mit ihren Ortsteilen Bruch, Cottenweiler, Oberweissach mit Wattenweiler und Unterweissach zählt rund 6.600 Einwohner, wobei die Gemarkungsfläche 1414 ha beträgt.

Eine wichtige Rolle im kulturellen Leben des Gemeinwesens spielen die zahlreichen Vereine, die das Gemeindeleben bereichern. Alljährlich wird ein Volkswandertag durchgeführt sowie in zweijährigem Turnus ein Straßenfest, Tälestreff genannt. Beides erfreut sich großer Beliebtheit und trägt mit dazu bei, die einzelnen Ortsteile weiter zusammenwachsen zu lassen und dem Zusammengehörigkeitsgefühl der Bevölkerung neue Impulse zu geben.

Die Gemeinde Weissach im Tal hat sich zu einem gesunden und überschaubaren Gemeinwesen mit allen erforderlichen Einrichtungen entwickelt. Sie ist für ihre Bürger keine anonyme Schlafstatt, sondern eine Heimatgemeinde, mit der man sich identifiziert und in der man gerne lebt.

Quellennachweis:
-Weissach im Tal - Geschichte und Geschichten - von Max Zürn - Beschreibung des Oberamts Backnang-