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Umwelt - Projekte

Umweltprogramm und -aktivitäten

Nachstehend möchten wir Ihnen einige unserer regelmäßigen Umweltaktivitäten bzw. derzeit laufende Umweltprogramme in kurzer Form vorstellen. Weitere Details erhalten Sie beim Klick auf die unterlegten Stichwörter. Sofern Sie weitergehende Rückfragen haben oder Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an den Umweltbeauftragten der Gemeinde, Herrn Scharer.

1. Umweltbilanz 1990 zum Anfang

Nach einem Untersuchungszeitraum von 1987 bis 1989 wurde die Umweltbilanz 1990 veröffentlicht. Sie umfaßt alle relevanten Bereiche, die die Umwelt betreffen. Auf Grund verschiedener Untersuchungen verfügt die Gemeinde über konkrete Aussagen die als Grundlage für Gemeinderatsentscheidungen oder Verwaltungshandeln dienen.

2. 1. Umweltbericht 1991 / 2. Umweltbericht 1997 zum Anfang

Mit den, in mehrjährigem Abstand erscheinenden Umweltberichten, wird eine Bilanz der Umweltpolitik und -aktivitäten in der Gemeinde gezogen. Maßnahmen werden ebenso dargestellt, wie eingetretene Veränderungen oder neue Aktivitäten. Der Umweltbericht stellt eine Bestandsaufnahme und einen Rückblick dar, gibt in Teilbereichen einen Ausblick auf die weitere Vorgehensweise.

3. Gemeindeentwicklungsplan 1998 zum Anfang

Kommunalpolitik heißt nicht nur, die Gegenwart verwalten, sondern auch die Zukunft gestalten. Diese Überlegung hat Gemeinderat und Gemeindeverwaltung dazu bewogen, einen Gemeindeentwicklungsplan zu erstellen, der sinnvolle und mögliche Entwicklungspotentiale der nächsten Jahrzehnte aufzeigen soll. Inwieweit diese verwirklicht werden können oder müssen, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden. Die Aufgabe, sich über die Weiterentwicklung der Gemeinde Gedanken zu machen, bestand lediglich in dem Anspruch "auch über den Tellerrand hinaus zu schauen".

Wesentlicher Inhalt sind die örtlichen Entwicklungsmöglichkeiten, Verkehr, Infrastruktur und Naturschutz unter Berücksichtigung übergeordneter Planungen wie Flächennutzungs- oder Regionalplan.

4. "Lokale Agenda - Weissach 2000" zum Anfang

Bereits 1992 auf dem UN Umweltgipfel in Rio gefordert, wurde bis Ende 1998 nur in wenigen Kommunen mit dem lokalen Agenda Prozess begonnen. Die Bedeutung des Wortes Agenda - "Was zu tun ist" zeigt schon mit diesem einen Wort, dass es sich um einen zukunftsorientierte Aufgabenstellung handelt. Die Gemeinde Weissach im Tal ist als eine der ersten Kommunen mittlerer Größe in Baden-Württemberg im Januar 1998 in den lokalen Agenda Prozess eingetreten.

Die ganzheitliche Betrachtungsweise ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte und deren Berücksichtigung bei allen kommunalen Entscheidungen sowie die direkte Einbindung aller Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungs- und Beratungsprozesse bieten die Gewähr dafür, dass beschlossene Maßnahmen und Projekte eine breite Zustimmung in der Bevölkerung bieten. Die Möglichkeit, sich im Vorfeld als Einzelner oder Gruppe, z.B. im Rahmen eines Arbeitskreises zu äußern, bevor im Gemeinderat Entscheidungen gefällt werden, sichert eine möglichst breit gefächerte Berücksichtigung verschiedener Interessengruppen. Gleichzeitig ermöglicht dieser Prozess, Potentiale in unterschiedlichsten Bereichen für kommunale Entscheidungen nutzbar zu machen und diese nicht ausschließlich auf die kommunalen Entscheidungsträger zu reduzieren.

5. Beitritt zum Klima-Bündnis zum Anfang

Bereits seit 1993 ist die Gemeinde Mitglied im Klima-Bündnis. Die Luftverschmutzung bzw. die daraus resultierende Forderung der CO2 - Reduktion muss als eines der dringensten Probleme der Gegenwart und Zukunft betrachtet werden. Mit dem Beitritt zum Klima-Bündnis will die Gemeinde dokumentieren, dass sie die Forderungen zur CO2 - Reduktion auf lokaler Ebene so weit als möglich vorantreiben will, gleichzeitig werden die Bemühungen des Klima-Bündnis hinsichtlich eines Ausgleichs im "Nord-Süd-Gefälle" unterstützt (Tropenholzverzicht etc.).

6. Umweltpreis zum Anfang

Regelmäßig wird auf Vorschlag aus der Bürgerschaft vom Gemeinderat ein Umweltpreis verliehen, der herausragende oder besondere Aktivitäten oder Maßnahmen im Bereich des Umweltschutzes auszeichnet. Verliehen werden kann dieser Preis an Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen, die sich um die Belange des Umweltschutzes besonders verdient gemacht haben.

7. Förderprogramme im Bereich des Umweltschutzes zum Anfang

  1. CO2 - Reduktionsprogramm
  2. Zisternen / Regenrückhaltebecken
  3. Landwirtschaft

8. Altlastenuntersuchung zum Anfang

Wie in vielen Gemeinden wurden in den 60er und 70er Jahren kleinere Mülldeponien betrieben, die mit Einführung entsprechender Umweltgesetze stillgelegt wurden.

Nach dem immer wieder festgestellt werden musste, dass von solchen Altlastenstandorten Gefährdungen für Boden, Luft und Grundwasser ausgehen, hat die Gemeinde diese Standorte durch Spezialfirmen über mehrere Jahre untersuchen lassen. Die abschließende Beurteilung aller Untersuchungen hat ergeben, dass diese Standorte bisher zu keinen Umweltschäden geführt haben und auf Grund der dort abgelagerten Materialien auch davon auszugehen ist, dass diese für die Zukunft nicht zu erwarten sind.

9. Energiekonzept zum Anfang

Die größten Einsparpotentiale, sowohl im privaten als auch im kommunalen Bereich, liegen in der Reduzierung der Energiekosten.

Aus diesem Grund wurde für die Gemeinde ein Energiekonzept durch das Öko-Institut in Freiburg erarbeitet. Diesem liegt eine detaillierte Bestandsaufnahme aller Gemeindegebäude, sowie ein Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der energetischen Situation vor. Desweiteren wurden die Wohngebäude in der Gemeinde statistisch erfasst und bestimmen Sparten zugewiesen, aus denen sich auch hier das Energieeinsparpotential privater Gebäude errechnen ließ.

Die verschiedensten Maßnahmen für kommunale Gebäude wurden Zug um Zug verwirklicht, diese reichten von "kleineren Vorschlägen", z.B. Auswechslung von Thermostatventilen etc. bis zu größeren Maßnahmen wie Einbau von Blockheizkraftwerken, z.B. in einer Schule mit angegliederter Sporthalle und Kleinschwimmbad.

10. "Autofreier Sonntag" zum Anfang

Zusammen mit den Gemeinden des Weissacher Tals und der Stadt Backnang wird in einem 2-jährigen Rhythmus der "Autofreie Sonntag" durchgeführt. Mit diesem Aktionstag soll an die Bürgerinnen und Bürger appelliert werden, immer wieder auf das Auto zu verzichten und somit einen aktiven Beitrag zur Luftreinhaltung zu leisten. Angeboten werden in den verschiedenen Gemeinden besondere Aktionen. Mittels eines Tourenvorschlags haben die Teilnehmer an diesem Aktionstag die Möglichkeit, alle Gemeinden z.B. per Fahrrad zu besuchen.

11. Radwegkonzept zum Anfang

Die Förderung des Radverkehrs ist nur dann möglich, wenn diesem ein gutes Radwegnetz zur Verfügung steht. Im Rahmen des Radwegkonzepts wurden die Radwegverbindungen in der Gemeinde untersucht. Als Konsequenz wurden verschiedene Vorschläge zur Optimierung des Radwegnetzes vorgeschlagen, welche zwischenzeitlich großteils verwirklicht wurden.

12. Praxisorientiertes Bachpflegekonzept zum Anfang

Ca. 30 km Bachläufe verbinden die einzelnen Ortsteile der Gemeinde und stellen eine wichtige Biotopvernetzungslinie dar. Um eine gleichmäßige und gut strukturierte Entwicklung der bachbegleitenden Gehölzsäume zu gewährleisten, wurde bereits 1992 das Bachpflegekonzept der Gemeinde ausgearbeitet. Dieses umfaßt im wesentlichen die Pflege des Gehölzsaumes durch erforderliche Rückschnitte und Neuanpflanzungen, wo notwendig die Sicherung von Uferabbrüchen im Lebendverbau sowie die Renaturierung der Wasserläufe (Rückbau von Verdohlungen, Verbauungen etc.).

Diese Arbeiten werden ausschließlich vom "Öko-Trupp" des Bauhofs durchgeführt, welcher sich generell auch allen anderen anfallenden Arbeiten der Natur- und Landschaftspflege widmet.

13. Umwelttage / -wochen zum Anfang

In mehrjährigem Rhythmus werden Umweltwochen, jährlich mindestens 1 Umwelttag durchgeführt. Im Rahmen dieser Aktionen werden verschiedene Umweltthemen aufgearbeitet und Aktionen hierzu angeboten. Auf Kinder und Jugendliche wird hierbei besonders eingegangen, um ihnen die Zusammenhänge der Natur und Umwelt zu verdeutlichen und sie für die Belange des Umweltschutzes zu sensibilisieren.

14. Flurputzete zum Anfang

Seit 1972 findet regelmäßig im Frühjahr die Flurputzete unter der Regie des Heimatvereins Weissacher Tal und der Jugendfeuerwehr statt. Die Gemeindeverwaltung beteiligt sich an dieser Aktion, die vor allem entlang unserer viel befahrenen Straßen und Wege durchgeführt wird, ebenfalls. Die Teilnehmerzahl an dieser Aktion ist traditionell hoch, regelmäßig helfen ca. 100 Personen, vor allem Kinder und Jugendliche, bei dieser Aktion mit.

15. Weissacher Bauernmarkt zum Anfang

Die Förderung der Landwirtschaft in der Gemeinde ist ein besonderes Anliegen. Um die Existenz der bäuerlichen Betriebe zu unterstützen wird in 2-jährigen Rhythmus der "Weissacher Bauernmarkt" durchgeführt. Im Rahmen dieser Veranstaltung haben die Landwirte Gelegenheit sich und ihre Produkte den Besuchern vorzustellen. Vor allem die Vermarktung ab Hof soll dadurch bekannt gemacht und gesteigert werden. Aus diesem Grund hat die Gemeindeverwaltung auch die Informationsbroschüre "Verkauf ab Hof" aufgelegt, in der die Betriebe mit ihren Erzeugnissen und Verkaufszeiten aufgeführt sind.

16. "Weissacher Streuobstbörse" zum Anfang

Die großflächigen Streuobstwiesen rund um die Ortsteile der Gemeinde sind eine der prägendsten Landschaftsmerkmale, deren Erhalt als Biotope mit großer Biodiversität besonders wichtig ist. Neben dem Förderprogramm zur kostenlosen Abgabe von hochstämmigen Streuobstbäumen wurde als weitere Maßnahme die Weissacher Streuobstbörse ins Leben gerufen. Vielen, vor allem älteren Eigentümern ist es oftmals nur unter größten Mühen möglich, das Obst zu ernten bzw. aufzulesen. Dem gegenüber stehen viele Familien, die diese Arbeit gern übernehmen würden um das Obst für Apfelsaft oder das "schwäbische Nationalgetränk Most" zu gewinnen. Beim Umweltbeauftragten der Gemeinde können sich sowohl Besitzer von Streuobstwiesen als auch Interessenten von Streuobst melden, diese werden dann gegenseitig vermittelt.

17. "Weissacher Apfelsaft" zum Anfang

Bereits seit mehreren Jahren wird von einem örtlichen Mostereibetrieb der "Weissacher Apfelsaft" hergestellt.

Es handelt sich hierbei um einen naturtrüben Direktsaft, der ausschließlich aus Streuobstbeständen des Weissacher Tales gewonnen und entsprechend vermarktet wird. Dieser Apfelsaft, obwohl etwas teurer als von anderen Herstellern, erfreut sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit.

18. Nistkastenaktion zum Anfang

Die Förderung des Aktenschutzes ist im Zusammenhang mit der Biotopvernetzung ein wesentlicher Bestandteil unserer Naturschutzaufgaben. Um unseren Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, sich an unseren Bemühungen aktiv zu beteiligen, werden jährlich Nistkästen (Nisthilfen) für verschiedene Vogelarten zu einem stark verbilligten Preis abgegeben. Diese Aktion erfreut sich seit Jahren einer großen Nachfrage, besteht doch dadurch die Möglichkeit, dass Brut- und Nistverhalten unserer einheimischen Vögel im eigenen Garten zu beobachten.

19. "Komposteraktion" zum Anfang

"Der beste Müll ist der, der nicht entsteht." Diese Überlegung war vor einigen Jahren der Grundgedanke zur Abgabe verbilligter Komposttonnen. Diese, aus Recyclingkunststoff hergestellten Komposter können problemlos in jedem Hausgarten aufgestellt werden und verwandeln organische Abfälle aus Küche und Garten in wertvollen Kompost, der dann dem Naturkreislauf wieder zugeführt werden kann.

20. Recyclingkalender zum Anfang

Zu Beginn eines jeden Jahres wird im Mitteilungsblatt der Gemeinde der "Recyclingkalender" veröffentlicht, welcher alle wichtigen Termine wie Müllabfuhr, Leerung der gelben Tonne, Häckselaktionen der Gemeinde etc. enthält. Durch diese kompakte Zusammenstellung der Termine soll es den Bürgerinnen und Bürgern so leicht als möglich gemacht werden, die anfallenden Stoffe ordnungsgemäß und sinnvoll abzugeben.

21. Wettbewerb Bundeshauptstadt für Natur- und Umweltschutz zum Anfang

Von der Deutschen Umwelthilfe in Radolfzell wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Wettbewerbe durchgeführt, welche die Umweltpolitik der Gemeinden in ganz Deutschland auf den Prüfstand stellten. Teilgenommen haben jeweils rund 200 Städte und Gemeinden, wobei sich die Größe von kleinen Gemeinden mit 500 Einwohner bis zu Großstädten wie München, Hamburg oder Stuttgart erstreckt hat. Im Rahmen eines Fragenkatalogs wurde festgestellt, in welchen Bereichen der Umweltschutz wie weit vorangeschritten ist.
Der bundeseweite Nachfolgewettbewerb war "Zukunftsfähige Kommune".

In den vergangenen Jahren konnten von der Gemeinde Weissach im Tal folgende Platzierungen erreicht werden:

1995: 14. Platz

1996: 11. Platz

1997: 25. Platz

1998: 20. Platz

Wettbewerb Zukunftsfähige Kommune
2002: Bundessieger 1. Platz Kommunen bis 10.000 Einwohner
2004: Bundessieger 1. Platz Kommunen bis 15.000 Einwohner

Wettbewerb  Bundeshauptstadt im Naturschutz
2007: Bundessieger 3. Platz Kommunen bis 10.000 Einwohner

22. Grünflächenpatenschaften zum Anfang

Viele Grünflächen, seien es Pflanzbeete, Verkehrsinseln oder andere direkt vor der Haustüre liegende öffentliche Flächen entsprechen nicht immer den Vorstellungen der Anwohner. Aus Zeitgründen ist es der Gemeinde nicht immer möglich, diese Flächen so ansprechend zu gestalten wie dies wünschenswert wäre.

Mit der übernahme einer Grünflächenpatenschaft haben Sie die Möglichkeit, diese Flächen optisch aufzuwerten.

Die Gemeinde übernimmt die Entfernung alter Pflanzen, die Neuanlage in Absprache mit Ihnen und die Kosten für das Pflanzmaterial. Wenn Sie die Pflanzung selber Durchführen wollen, ist dies ebenfalls möglich.

Die fortlaufende Pflege der Fläche übernehmen nach der Neuanlage die künftigen Paten in eigener Regie.

Selbstverständlich können auch mehrere Anlieger gemeinsam eine Patenschaft übernehmen.